WC's gegen Wildpinkler auf Urner Autobahn

Mehrere "Toitois" sorgen für Sauberkeit und Ordnung

Reisende, denen im Stau vor dem Gotthard die Blase drückt, haben es momentan gut: Seit April stehen entlang der Autobahn A2 nun zum wiederholten Mal mobile Toiletten bereit. Nicht unbedingt aus Freundlichkeit, sondern um Wildpinklern beizukommen. 

Zwei WC-Häuschen zwischen Erstfeld und Amsteg, drei auf dem Rastplatz bei Wassen und eines bei Göschenen. Total sind es also sechs Toitois, welche das Warten im Stau erleichtern sollen. Einmal pro Woche werden die WCs gereinigt, in der Hochsaison auch häufiger. Diese Häuschen seien dringend nötig geworden, wie Franz Büntener gegenüber Radio Pilatus und Tele1 bestätigt. 

Situation vorher sei teilweise schlimm gewesen

Sowohl im Grünen als auch in Nischen habe es immer wieder nach Urin und Kot gerochen. Mit den WC-Häuschen sei es jetzt aber besser geworden. Unter Umständen könnte aber der Gang aufs Häuschen zu einer Busse führen. Denn nicht nur das Wildpinkeln ist verboten, sondern auch das Betreten der Fahrbahn und das Anhalten auf dem Pannenstreifen.

100 Franken könnte der Gang aus Toitoi kosten

Insgesamt könnte dies rund 100 Franken kosten. Obwohl die Polizei bei so vielen Automobilisten kaum Bussen verteilen wird, rät der Kanton Uri: Sinnvollerweise verrichte man sein Geschäft nach wie vor auf den Raststätten.

Drei Toitoi-Häuschen stehen hier auf dem Rastplatz Wassen. Kilometerlanger Stau - da verlassen viele Leute ihr Fahrzeug. Im Stau stehen drückt nicht nur aufs Gemüt sondern auch auf die Blase. Drei Toitoi-Häuschen stehen hier auf dem Rastplatz Wassen.

Audiofiles

  1. Die Toitois vor dem Gotthard-Tunnel. Audio: Fabian Kreienbühl

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